Herzlich willkommen

in
Niederschöna und Hetzdorf!
 
 
 
 



Blick auf Niederschöna (oben)
und Hetzdorf (unten)

Vor den Toren der Landeshauptstadt Dresden liegt
am Rande des Tharandter Waldes Niederschöna
(
Landkreis Freiberg).


Von 1994 bis Ende 2005 waren die ehemaligen

Gemeinden Hetzdorf und Niederschöna zur Ge-
meinde Niederschöna vereint.
Zum 01. Januar 2006 wurde Niederschöna in die
Gemeinde Halsbrücke eingemeindet.

Niederschöna und Hetzdorf entstanden vor rund
800 Jahren.
Im Mittelalter und darüber hinaus wurden die Orte,
wie die gesamte Region, durch den Bergbau ge-
prägt. Bis in die Gegenwart sind viele schöne
Bauerngehöfte und Fachwerkhäuser erhalten
geblieben.

Der Ortsname Hetzdorf stammt von dem Siedel-
meister Hetzilo oder dem fränkischen Dorf Hetzels-
dorf, von wo die Siedler gekommen sein können.

Anziehungspunkte heute von Hetzdorf sind das
Freibad und die Freizeithalle.

 
 
 
Sogar Zar Peter I. führte in Niederschöna Hammer
und Schlegel im König Augustus Erbstollen an der
Bobritzsch. Niederschöna, im Tal des Rodeland-
baches liegend, wurde im Jahre 1228 als landes-
herrliches Dorf erstmalig erwähnt.

Ein Kleinod für heutige Besucher ist die in der
hiesigen Sankt-Annen-Kirche befindliche Orgel,
die der bekannte Orgelbauer Gottfried Silbermann
in den Jahren 1715/1716 erbaute und die in den
sonntäglichen Gottesdiensten und in Konzerten
erklingt.

Im Ortsteil Oberschaar ist er ehemalige Gasthof
(jetzt Bürgerhaus) sehenswert, der mit seinen Fach-
werkgiebeln und Andreaskreuzen zu den ältesten
Gasthöfen Sachsens gehört, wie auch die kleine
Dorfkirche, die ein bedeutendes Altargemälde
besitzt (nach dem flämischen Maler von Dyck).


Der Erholungsort Hetzdorf bietet eine Vielzahl
von Ausflugs- und Wandermöglichkeiten, ideale
Bedingungen für Erholung und Entspannung.



St- Annen-Kirche
in Niederschöna





Blick auf die Grundschule
in Hetzdorf
 
 

Große Bedeutung gewann der Sandsteinabbau in dieser Region, so sind u. a. die Freiberger
Postmeilensäulen aus hiesigem Sandstein gefertigt worden.
Auch zum Bau der weltberühmten Goldenen Pforte im Freiberger Dom soll er verwendet worden
sein.

Der Ortsteil Hetzdorf ist seit vielen Jahren anerkannter Erholungsort.
Bereits vor mehr als 100 Jahren kamen die Gäste (vor allem aus Dresden) zur Sommerfrische,
um die ruhige und reizvolle Landschaft am Tharandter Wald zu genießen.
Ziel ist es, den Ortsteil Hetzdorf zum Ort mit Heilquellenkurbetrieb zu entwickeln.



Auf 180 km gut ausgeschilderten Wanderwegen sowie 60 km Reitwegen kann sich der Besucher
an der Natur erfreuen.

Besuchen Sie z. B. die Landeshauptstadt Dresdenmit ihren Kunstschätzen, den Dom St. Marien
mit Goldener Pforte und Silbermannorgel in der Bergstadt Freiberg, das Spielzeugmacherdorf
Seiffenoder wandern Sie im schönen Tharandter Wald.

 

 

 Klinik am
Tharandter Wald
in Hetzdorf



Heute wird das Angesicht Hetzdorfs von der Klinik am
Tharandter Wald beherrscht, einer Rehabilitationsklinik
für Orthopädie/Rheumatologie, Neurologie und Innere Medizin/Kardiologie.

Die Rehabilitationsklinik empfängt seit März 1997 Patienten.


Weitere Informationen finden Sie auch unter:

>>>
www.reha-hetzdorf.de

Neu in der Klinik am Tharandter Wald ist die so
genannte Salzkammer. Sie besteht nahezug zu 100 %
aus Himalayasalz, dessen wohltuende Wirkung auf
vielen Mineralstoffen beruht.
 
 

Bereits im Jahr 1966 entstand aus dem ehemaligen
Karpfen- und Badeteilch an der Gaststätte und früheren
Mühle, der "Sumpfmühle" ein Freibad.
Es wurde von vielen freiwilligen Helfern zum größten Teil

in manueller Handarbeit erschaffen.

Nach einjähriger Bauzeit (1994/1995) entstand aus dem
Freibad, das Freitzeit- und Erlebnisbad "Sumpfmühle mit
vielfältigen Attraktionen für Jung und Alt.

Der Förderverein "Sumpfmühlenbad Hetzdorf" e. V. be-
treibt seit dem 01.05.2006 das Freizeit- und Erlebnisbad
in Hetzdorf.
Das Bad verfügt über eine 100 m Großrutsche, Wildwasser-
kanal, Schwallduschen, Luftsprudel, Wasserfall, Spring-
brunnen und einer Superbreitrutsche. Hier kann man sich
nach Herzenslust austoben.
Das Erlebnisbad besitzt eine Liegewiese mit FKK-Bereich,
Sport- und Spielplätze sowie einen Behindertenlift.
Unmitelbar am Erlebnisbad befindet sich das Hotel und

Pension "Sumpfmühle".

Weitere Infos hierzu finden Sie unter: www.sumpfmuehlenbad.de




Freizeit- und Erlebnis-
bad "Sumpfmühle"





 
 

 


Sehenswert ist in Hetzdorf auch die Modelleisenbahnanlage
im Garten der Familie Hennersdorf. Auf 180 m² baut die Familie
seit dem Jahr 1990 in ihrer Freizeit eine Lehmann-Gartenbahn-
Anlage, die abends von ca. 90 Brennstellen beleuchtet wird.

8 Dampf- und 4 Dieselloks ziehen 78 Personen- und Güter-
wagen.
Verschiedene Gebäude, Personen, Tiere und Fahrzeuge be-
leben die Anlage. Ist die Fahne gehisst, kann die gesamte
Schauanlage in Aktion besichtigt werden.

 
 
 
 

Im Jahr 2002 entstand die Idee, im Ortszentrum von
Hetzdorf, neben der Freizeithalle, eine Pyramide zu
bauen.

Zahlreiche Helfer haben in über 1.100 Stunden
kostenloser Arbeit die Heimatpyramide gefertigt.

In mühevoller Kleinarbeit wurden so u. a. Figuren, wie
Waldarbeiter, Förster, Pilz- und Holzsammler und
verschiedene Waldtiere geschaffen.

Im Dezember 2003 zum 15. Hetzdorfer Weihnachts-
markt wurde die Heimatpyramide in einem würdigen
Rahmen eingeweiht.

Die Heimatpyramide ist zu einem Anziehungspunkt
für die Besucher des Erholungsortes, aber auch für viele
Anwohner geworden.

 

Ein besonderes Highlight im Ortszentrum
von Hetzdorf ist die Heimat-Pyramide.

 


Neben der Pyramide sind auch Sitzgelegenheiten
und Blumenbänke entstanden, die ebenfalls mit
einem enormen Zeit- und Arbeitsaufwand
verbunden waren.
 
 
 
 
Der Hetzdorfer Sportverein 1990 e. V. bieten in Frauen- und
Männersportgruppen ein breites Betätigungsfeld: Handball,
Aerobic, Leichtathletik und Fußball.

Die Trainingsmöglichkeiten sind örtlich vielfältig - die Turnhalle
und die Kleinsportanlage in Niederschöna, die Turnhalle am
Schachtweg in Freiberg und speziell für die Fußballer der Sport-
platz am Tharandter Wald.

Weitere Infos finden Sie auch unter:
www.hetzdorfer-sv.de
 

 
 
 
 
 
 
Weitere Informationen über Niederschöna:
 
Geografische Lage: 50° 58' n. Br.
13° 25' ö. L.
Höhe: 348 m ü. NN
 
 
 

Im Internet ist Niederschöna unter www.niederschoena.de
oder Hetzdorf unter www.hetzdorf.de ausführlich vorgestellt.
 
 

Halsbrücke
 

Der Ort liegt ca. 5 km nördlich von der Bergstadt Freiberg auf dem linken Ufer der Freiberger Mulde, die
hier eine größere Flußschleife beschreibt. Halsbrücke hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 1 km und
eine Ost-West-Ausdehnung von 2 km. Der tiefste Punkt liegt etwa bei 296 m NN und der höchste Punkt
etwa bei 375 m NN.

Angrenzende Gemeinden sind Bobritzsch, die Städte Freiberg und Großschirma, sowie Reinsberg im
ehemaligen Landkreis Freiberg.

Der Name Halsbrücke nimmt Bezug auf das Vorwek "zu dem Halse" (Standort ist auf dem Geländer her
heutigen Saxonia Edelmetalle GmbH zu suchen) und einem Muldenübergang, der in der Nähe der Altväter-
brücke zu vermuten sein dürfte.

Nach heute wird Halsbrücke und seine Umgebung vom damaligen Bergbau und der Erzverüttung durch
Halden, Mundlöcher, Fördergebäude und hüttentechnische Anlagen geprägt.

Zu Halsbrücke gehören folgende Ortsteile:

 
Conradsdorf mit Hinterhäuser und Gegentrum

 
Falkenberg

 
Hals mit Neubau, Sand, Grüneburg

 
Hinterhäuser

 
Krummenhennersdorf

 
Niederschöna (seit Januar 2006) mit Hetzdorf, Oberschaar, Haida und Erlicht

 
Tuttendorf

Halsbrücke hat eine lange Berg- und Hüttengeschichte, die bis vor
das Jahr 1612 reicht. Hier war der Silberbergbau über Jahrhunderte
ansässig. Aus diesem Grunde ist die reizvolle Umgebung stark vom
ehemaligen Bergbau geprägt.

Halsbrücke ist bekannt durch seine Erzverhüttung, Bunt- und Edel-
metallurgie und den 1888 bis 1889 erbauten, ehemals höchsten

Schornstein der Welt, die so genannte "Halsbrücker Esse" mit einer
Höhe von 140 m. Der Schornstein wurde von der Chemnitzer Fabrik-
schornsteinbaufirma Heinicke erbaut.
Die Grundfläche des Bauwerkes umfasst 144 m², der untere Durch-
messer 8,25 m und der obere Durchmesser 3,00 m.
Die Halsbrücker Esse besteht aus 4.140 t feuerfesten, aus Ton
gebrannten Ziegelsteinen.
Die Halsbrücker Esse wurde in 177 Tage gebaut und ist ein bedeuten-
des technisches Denkmal der Hüttenindustrie.

 

Blick auf die Halsbrücker Esse

Ferner befinden sich in der Nähe des Ortes ein ehemaliges Kahnhebehaus, das vermutlich erste
Schiffshebewerk der Welt, die Altväterbrücke, Reste eines um 1685 errichteten Aquäduktes, das 1893 teilweise gesprengt wurde, und mehrere Lichtlöcher des Rothschönberger Stollns.
Die Übertageanlagen des 7. und 8. Lichtloches des Rothschönberger Stollens an der Straße der Jugend
und Am Sandberg gehören ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten von Halsbrücke.

In Halsbrücke wurden verschiedene metallurgische Technologien entwickelt bzw. weiterentwickelt.
Das bekannteste Verfahren ist die Gewinnung von Amalgam.
Im Amalgamierwerk wurde 1816 die erste Gasbeleuchtung Europas geschaffen.



Die Gemeinde Halsbrücke ist die zur Zeit einwohnerstärkste Landgemeinde im Kreis Freiberg.


Der Ortsteil Hetzdorf ist Natur- und Wanderfreunden auch überregional ein Begriff. Reizvoll am Westrand
des Tharandter Waldes gelegen, wird der Ortsteil unter anderem durch die 1997 fertig gestellte Reha-
bilitationsklinik und das Erlebnisbad geprägt.


Im Ortsteil Tuttendorf befindet sich die Dorfkirche St. Annen mit einer Oehme-Orgel. Sie ist aus einer
Wallfahrtskapelle hervorgegangen. Der im Jahre 1612/13 künstlich angelegte Wassergraben Roter Graben
diente zur Wasserführung für den Halsbrücker Bergbau.

Ein sehr beliebter Wanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet Bobritzsch ist die Grabentour.
Der Weg führt entlang der Bobritzsch von der Wünschmannmühle in Krummenhennersdorf bis hin zu
den Schlössern in Reinsberg und Bieberstein.
Es sind einige historische Zeugnisse des Silberbergbaus zu entdecken.
Im einstigen Rittergut von Krummenhennersdorf gibt es einen herrlichen Park, durch den auch ein
Wanderweg führt.

In der St. Annen Kirche zu Niederschöna kann der Besucher eine Silbermannorgel aus den Jahren 1715/16, einen Abendmahlkelch von 1698 und einen Taufstein aus dem 15. Jahrhundert bewundern.
Östlich von Niederschöna liegen die so genannten "Niederschönaer Schichten". Hier wurde in Sandstein-
brüchen über 800 Jahre lang Sandstein abgebaut. Besonders interessant sind die Einlagerungen fossiler
Pflanzen und Meerestiere aus der Kreidezeit.
Die zwei Steinkreuze in Niederschöna sowie eines an der Dorfkirche in Conradsdorf sind eines der ältesten
Denkmäler der Region. Hierbei handelt es sich vermutlich um so genannte "Sühnenkreuze".

Nördlich von Falkenberg ist mit der Schafbrücke, eine der ältesten Brücken des Freiberger Bergbauge-
bietes, zu finden. Ihren Namen verdankt die Brücke den Schafherden der umliegenden Rittergüter, die
diese Brücke zur Überquerung des Flüsschens "Bobritzsch" nutzten.
Nach einer Wanderung etwa 3 km weiter flussabwärts ist die Salzbrücke zu entdecken. Sie erhielt ihren
Namen von der Salzstraße, auf der im Mittelalter das kostbare Salz aus der Region Halle bis nach Böhmen
transportiert wurde. Heute ist sie ein beliebtes Wanderziel.


Im Ortsteil Oberschaar steht die kleine Dorfkirche St. Katharina mit einem ganz besonderen Prunkstück
aus der Mitte des 17. Jahrhunderts - das Altarbild "22. Christus am Kreuz", geschaffen von einem unbe-
kannten Meister aus der Zeit um 1650 im Stil van Dyck´s.

Halsbrücke unterhält Städte-Partnerschaften zu:

  Halsbrücke  Stadt Neubulach im Landkreis Calw
(Baden-Württemberg)
  OT Niederschöna  Stadt Reburg-Loccum im Landkreis Nienburg / Weser
(Niedersachsen)
  OT Conradsdorf  OT Spielberg der Stadt Altensteig im Landkreis Calw
(Baden-Württemberg)


Zur Internetseite der Gemeinde Halsbrücke geht es hier:

>>>
www.halsbruecke.de

 
 
Ein beliebter Wanderwg durch das Landschaftsschutzgebiet Bobritzschtal ist die Grabentour.
Der Weg führt entlang der Bobritzsch von der Wünschmannmühle in Krummenhennersdorf bis
hin zu den Schlössern in Reinsberg und Bieberstein. Man kann hier historische Zeitzeugen des Silberbergbaus entdecken, so z. B. Mundlöcher. Im einstigen Rittergut von Krummenhennersdorf
gibt es einen herrlichen Park, durch den ein Wanderweg führt.
 

 

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